Der 20. Mai ist alljährlich dem internationalen Tag der Metrologie gewidmet und erinnert an die Gründung des Internationalen Büros für Maß und Gewicht mit Sitz in Sèvres, Frankreich (Bureau International des Poids et Mesures). Dieses wurde mit dem Abschluss der Meterkonvention am 20. Mai 1875 gegründet und hat die Aufgabe, ein weltweit einheitliches und eindeutiges System von Maßen auf der Basis des Internationalen Einheitensystems (SI-System) zu wahren. Hier wurden zum ersten Mal Maße wie das Meter über Ländergrenzen hinweg vereinheitlicht und auf ein für alle zur Verfügung stehendes „Normal“ zurückgeführt. Dies brachte dem Handel einen entscheidenden Vorteil, da ein Meter in Paris nun die gleiche Länge aufwies wie in Berlin oder Rom. Zudem wurde ein einheitliches Gewichtsmaß, das Kilogramm, eingeführt. Damit konnten Produkte mit einem einheitlichen Maß gewogen werden und waren vom Wert vergleichbar.
Die Mess- und Eichbehörden wie der LBME NRW tragen weiterhin mit ihrer Arbeit dazu bei, dass sich Handel sowie Verbraucherinnen und Verbraucher darauf verlassen können, dass ein gemessener Meter auch tatsächlich einem Meter und ein gemessenes Kilogramm tatsächlich einem Kilogramm entspricht.